Platz zwei in der ÖRV Nachwuchs Vereins-Jahreswertung

Eine Serie, die sich für das Rapso-Team sehen lassen kann. 2013 Dritter, 2014 Erster, 2015 Erster, 2016 Zweiter und in diesem Jahr wieder Zweiter.

Im Vorjahr war das Nachwuchsteam von Felbermayr auf Platz eins und in diesem Jahr ist es die Renngemeinschaft Graz-Kärnten (1637 Pkte), welche um 73 Punkte mehr eingefahren haben als das Knittelfelder Rapso-Team (1564 Pkte).
Rang drei ging an den Vorjahressieger RC ARBÖ Felbermayr Wels (1177 Pkte) vor UNION Raiffeisen Radteam Tirol (1087 Pkte) und ARBÖ Radsport Weichberger Raika Purgstall (904 Pkte).
33 Vereine scheinen in der ÖRV-Jahreswertung auf.

Es wird immer häufiger, dass bereits U17-Fahrer Vereinswechsel über die Landesgrenzen hinweg durchführen und den eigenen Vereinen den Rücken kehren. Dabei wird von den Verantwortlichen in Radsport leider übersehen, dass jeder Abgang eines guten Nachwuchsfahrers das “AUS” seines Vereines bei dem er seinen Sport begonnen hat, bedeuten kann.
Wenn ein erfolgreicher junger Fahrer bei einem Verein fährt, ist die Möglichkeit größer, dass                      ” Neuanfänger” ihn als Vorbild sehen und auch zum Radrennsport tendieren. Die Chance Nachwuchsfahrer zu bekommen, ist wesentlich größer als bei Vereinen welche nur mehr am Papier bestehen.

In einigen Bundesländern sind wir bei den aktiven Nachwuchs-Vereinen bereits bei nahe Null. Es waren 2010 noch 47 Vereine österreichweit, welche sich um den Radsport-Nachwuchs kümmerten, so sind es in diesem Jahr nur mehr 33 Vereine gewesen.

Auf der einen Seite beschwerden sich ÖRV-Trainer über mangelnde Konkurrenz im Lande, auf der anderen Seite forcieren manche Trainer bundeslandübergreifende Vereinswechsel der Nachwuchsfahrer.
Stellt sich die Frage, wo ist der Vorteil für den Fahrer, wenn er 150 km vom neuen Verein entfernt wohnt?
– im Training?
– in der Anreise zu den Rennen?
– in der Konkurrenz in der neuen Mannschaft?

Wenn der Trend so anhält und nicht entgegengesteuert wird, sieht die Zukunft im Radsport “konkurrenzlos” aus.