Der helfende “Engel” Sascha

Anreise zum Rennen mit Hindernissen – auf  “EINEM” war Verlass – auf dem “ANDEREN”nicht

Für Bernhard sollte die Anreise zum Rennwochenende in Purgstall direkt vom Urlaubsquartier im äußerst nördlichen Waldviertel erfolgen. An einer Kreuzung bei Schrems im nördlichen Waldviertel gab das Auto ein furchtbares, auf einen gröberen Schaden hindeutendes Geräusch von sich und bewegte sich nicht mehr vom Fleck. Der Pannendienst war schnell verständigt, aber wie würde der Jungrennfahrer mitsamt seinem Rad zeitgerecht zum Start nachPurgstall kommen? Mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde er etwa zu Rennende (aber erst am Sonntag) dort sein.

Die Zeit verging, die Sonne stieg höher, da blieb ein PKW mit Wiener Kennzeichen stehen und der Fahrer bot Hilfe an. “Der Pannendienst kommt gleich, aber mein Sohn muss zum Radrennen nach Purgstall”. Das liegt leider nicht am Weg nach Wien, also fuhr der freundliche Mann weiter.

Nach einer weiteren Viertelstunde war zwar noch immer kein Pannendienst da, aber der Wiener – Sascha war sein Name – war zurück: “Ich habe es mir überlegt und mit meiner Frau gesprochen, ich bringe Euch zum Rennen!”.

Schnell waren Rad, Rennfahrer mit Ausrüstung und Mutter umgepackt und wir waren unterwegs. Dank Sascha erreichten wir Purgstall rechtzeitig und Bernhard konnte aufgewärmt an den Start des Rennens gehen. Mit einem Topergebnis wurde es an diesem aufregenden Tag zwar nichts, aber auch der 5. Platz am nächsten Tag wäre ohne die unerwartete, unglaubliche, absolut nicht selbstverständliche Hilfe von Sascha nicht möglich gewesen. Schön, dass es solche Menschen gibt. Wir sind glücklich ihn getroffen zu haben. Vielen Dank.

Vater und Schwester kamen einige Zeit später zwar mit einem Ersatzwagen ebenfalls in Purgstall an, aber in diesem winzigen Fahrzeug hätten niemals vier Personen und ein Rennrad Platz gehabt.