Zeitfahrsplitter: Papa Lorenz „entwickelt“ den Radsport weiter

Was bei den Masters und Amateuren bei der Zeitfahrmeisterschaft rigoros durchgezogen worden ist, wird in Zukunft auch beim Nachwuchs so sein.
Master und Amateure, welche das Nenngeld nicht zum Zeitpunkt des Nennschlusses einbezahlt hatten, wurden in die Startliste nicht aufgenommen.
Um beim Nachwuchs das Reglement nicht so streng anzuwenden, da hätten einige zu Hause bleiben können, wurde das doppelte Nenngeld als Buse (mit Absprache des ÖRV) bei der Nummernausgabe kassiert.
War für fast alle klar, bzw. manche haben sich noch bedankt, dass die Nennung trotzdem akzeptiert wurde.
Nicht so Papa Lorenz (U15, Bikesport RC Micheldorf), ihm interessierte das überhaupt nicht, er bezahle nur € 4,00, als die Dame bei der Nummernausgabe die € 4,00 zusätzlich als Bußgeld forderte, begann er eine unnötige Diskussion. Streitgespräche bei der Startnummernausgabe sind unnötig, störend und verlängern den Zeitaufwand. Auch für Väter ist wichtig, die Wettfahrbestimmungen zu lesen.
Leider war ich organisatorisch auf der Strecke unterwegs und erfuhr von diesem Vorfall erst nach dem Rennen.
Schlussfolgerung: DANK Papa LORENZ wird es auch für die Jungen kein Pardon mehr geben. Das Nenngeld nicht pünktlich bezahlt – kein  Platz auf der Startliste.
Diese Vorgangsweise wird bei allen anderen Rennen analog dem Nennschluss mit dem 3-fachen Nenngeld, siehe Wettfahrbestimmungen durchgeführt.
“Wir bedanken uns bei Hr. Lorenz für die Weiterentwicklung betreffend Nennungen im Radsport”.