Sonn-, aber auch Schattenseiten des Rennsports 1. Teil

Zum Glück gibt es Vereine wo Athleten jedes Alters und Geschlechts den Straßenrennsport ausüben können. Häufig haben ehemalige Rennfahrer eine Funktionärstätigkeit bei einem Verein übernommen,
um den aktiven Akteuren die Möglichkeit zu bieten, mit Unterstützung eines Vereins Wettkämpfe zu bestreiten.
Erst 2009 wurde durch einen rührigen Knittelfelder Funktionär die Grundlage zur Einführung der österr. Amateurliga geschaffen. Eine Klasse, welche heute mit rund 250 Lizenzen einen Stellenwert im Getriebe des ÖRV erlangt hat.
Jedoch helfen all die nach Alter und Geschlecht vorhandenen Klasseneinteilungen nichts, wenn nicht Vereine als Veranstalter für Rennen in den diversen Kategorien sorgen würden.
Verfolgt man Jahr für Jahr den Terminkalender der Veranstaltungen, so fällt sofort auf, dass diese rückgängig sind.
WARUM wohl???
Die Wettkampfstätten dieser Akteure sind eben nur auf Gemeinde-,Landes-, oder Bundesstraßen durchzuführen. Gesperrte Kurse sind außer bei WM in Österreich fast unmöglich.
Um ein Straßenrennen durchführen zu können, bedarf es behördliche Genehmigungen einzuholen und letztendlich laut vorgeschriebenen Bescheiden mit allen Auflagen zu erfüllen.
Dies alles zu bewerkstelligen sind neben der Budgeterstellung auch hunderte Stunden an ehrenamtlicher Arbeit von Nöten. Die Kosten steigen Jahr für Jahr und müssen mühsam durch umtriebige Funktionäre und Sponsoren lukriert werden. Letztendlich sind der am Bescheid namhafte gemachte Vereinsfunktionär und der zuständige Rennleiter (ÖRV Funktionär) für einen reibungslosen sichern Ablauf verantwortlich.
All dies ist erforderlich um einen sichern Rennablauf für die Athleten zu ermöglichen.