RC ARBÖ Rapso Knittelfeld

Christof beim Fremdgehen verletzt

Beitrag vom 21.01.2012, 21:03
Start >>

Der U17 Fahrer Christof H. wechselte für Gleichgewichtsübungen die Sportart und zog sich beim Schispringen einen Schulterbruch zu.
Auf der Anton Dietrich Groß-Schanze in Kobenz passierte das Unglück. Christof, der bereits drei Sprünge hinter sich hatte riskierte beim letzten Sprung alles und kam im Auslauf zu Sturz.
Motiviert, durch die Anfeuerungsrufe seines Bruders, „ziiiiiiiiiiiiiieeeeh,  Chrisi ziiiiiiiiiiiiiieeeeh“ blieb er bis zuletzt vorne. Er landete bei 113dm bereits im Flachen. Durch den Seitenwind hat es ihm in den schlecht präparierten Auslauf, wo noch Neuschneeteile lagen, hinausgetragen. Nach der Landung verschnitt er sich im 20mm hohen Schnee. Beim nicht mehr vermeidbaren Sturz zog sich einen Bruch der rechten Schulter zu.
Die Schanze, die nur für Weiten von max. 90dm gebaut worden ist, wurde von der FIS unmittelbar danach gesperrt. Der Schanzentisch wurde inzwischen umgebaut, so er dass maximalle Weiten von 60dm zulässt.  Nach dem Umbau der Anton Dietrich Groß-Schanze in eine „Normalschanze“ hat Paul Ganzenhuber, der bis jetzt FIS Rennleiter am Kulm war, die Schanze wieder frei gegeben. Der aufgestellte Schanzenrekord von 113dm wird in die Kobenzer Geschichtsbücher eingehen.
Der Bewerb wurde danach abgebrochen.
Gegen den Materialkontrollor wird von der FIS bereits ermittelt, er hat die Breite der Schi nicht korrekt gemessen, so dass es möglich war mit den Langlaufschi über den Balken zu fliegen. Christof hat aufgrund des geringeren Gewichtes den LL-Schi dem Sprungschi vorgezogen.
Der Bewerb wurde danach abgebrochen. Es wurde auch auf die Siegerehrung verzichtet.
Christof ist zuversichtlich, dass er den Trainingsrückstand bis Saisonstart aufgeholt hat. Ab nächster Woche tauscht er die schmalen Sprungschi gegen den Ergometer.
Bericht vor Ort: W.H.Beobachter

Zurück
RC ARBÖ Rapso Knittelfeld | 165294

Konzeption und technische Realisierung: intwerb.de