Tolle Serie im Ö-Cup geht weiter

Die Radsportjugend von Rapso Knittelfeld ist abermals am Podest.
Bereits das fünfte Jahr hintereinander ist der Knittelfelder Radnachwuchs Erster oder Zweiter in Österreich. 2014 und 2015 gewann der Radclub Rapso Knittelfeld die Nachwuchs-Vereinswertung in Österreich. In diesem Jahr, wie auch schon 2016 und 2017 wurde es der zweite Platz. 39 Vereine scheinen in der ÖRV-Wertung 2018 auf.
Der Sieg ging an das Grazer Junior-Cycling Team. Die Grazer verstärkten sich auch in diesem Jahr mit Fahrern aus Oberösterreich und Kärnten. Diese brachten 465 der 1755 Punkte für die Vereinswertung ein. Der Knittelfelder Verein lag in der Endabrechnung 296 Punkte zurück.
Ich finde die Jugendlichen sollen bei den Vereinen in den eigenen Bundesländern ihren Sport ausüben. Sie sollen nicht schon als U17-Fahrer zu Vereinen in andere Bundesländer abwandern, wo sie hunderte von Kilometern alleine bzw. mit den Eltern zu den Rennen anreisen müssen. Jeder Verein der einen guten Nachwuchsfahrer (Vorbild für Interessierte und Anfänger) durch Abwanderung in ein anderes Bundesland verliert, wird geschwächt und löst sich oftmals auch auf. In den letzten zehn Jahren sind Vereine die Nachwuchsarbeit betreiben um mehr als 1/3 weniger geworden.
Wo gute Fahrer sind, fangen auch wieder junge Athleten mit dem Radsport an. Sprichwörter enthalten Wahrheiten: “wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“.
Zu den besonderen Leistungen einzelner Fahrer zählen die WM-Teilnahme von Martin Messner, sowie die EM-Teilnahme von Hannah Gruber-Stadler. Sie belegte in ihrem ersten Frauenjahr gleich den dritten Gesamtrang im Österreichischen-Frauencup.
Hervorragend ist auch der vierte Platz im Ö-Cup von Marco Stocker, obwohl er erst das erste Jahr in dieser Klasse fährt. Bei den U13 konnte Jakob Murer als Sechster überzeugen. Verena Klicnik und Lena Hellebart beendeten den Ö-Cup auf den Rängen fünf und sechs. Die U17 Bernhard Lube, Thomas Hollegger und Alexander Schachner landeten in der Einzelwertung auf den Plätzen vier, acht und zehn.